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Rente

Foto eines älteren Ehepaares beim Spaziergang

Älteres Ehepaar beim Spaziergang, © colourbox.com

Artikel

Wichtiger Hinweis

Sonderregelungen bei der Ausstellung von Lebensbescheinigungen in Zeiten der COVID-19 Pandemie

Da die Beglaubigung der Lebensbescheinigungen momentan auf dem üblichen Wege nicht möglich ist, gelten auch im Jahr 2021 die folgenden Regelungen:

Renten der Deutschen Rentenversicherung/DRV:
Betrifft sog. „Sozialrenten“ und ZRBG (Ghetto-)Renten

Die Rentenempfänger füllen die Lebensbescheinigungen selbst aus und senden diese direkt an die DRV zurück. Übersendungen per Fax oder Email werden auch im Jahr 2021 akzeptiert.

Eine Bestätigung durch eine amtliche Stelle ist nicht erforderlich

Kontaktdaten zur Übersendung der Lebensbescheinigungen für die DRV:

Fax: 00492215692778

Email: rentenservice@deutschepost.de

Entschädigungsrenten nach dem BEG:

Grundsätzlich gelten die Erläuterungen auf der Rückseite des jeweiligen Formulars. Dazu kann die Lebensbescheinigung auch durch den behandelnden Arzt, ggf. durch die Heimleitung des Seniorenheims oder durch Selbsthilfeorganisationen beglaubigt werden.

Sollten alle diese Möglichkeiten nicht gegeben sein, so nehmen die Entschädigungsbehörden auch Namenslisten von Berechtigten entgegen, die sich bei der deutschen Botschaft gemeldet haben und bei denen sicher davon auszugehen ist, dass die Personen am Leben sind.

Bitte melden Sie Sich ggf. telefonisch bei der Zentrale der deutschen Botschaft, Telefon: 036931313


Richtlinie der Bundesregierung über Übergangsleistungen an hinterbliebene Ehegatten von NS-Opfern, die bis zu ihrem Tod laufende Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) erhielten

Oben genannte Richtlinie ist am 27. April 2021 in Kraft getreten.

Hinterbliebene Ehegatten von Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung, die nach dem 01. Januar 2020 verstarben und bis zu ihrem Tod laufende Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) erhielten, können laut der Richtlinie nach dem Tod des ihres Ehegatten auf Antrag für eine Übergangszeit von neun Monaten finanzielle Leistungen erhalten, deren Höhe sich im Wesentlichen an der Mindestrente nach dem BEG orientiert.

Zuständig für die Umsetzung dieser Richtlinie ist die „Arbeitsgruppe Anerkennungsleistungen“ im Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV).

Nähere Informationen finden Sie hier


Lebensbescheinigung

Rentenempfänger mit Wohnsitz in Israel und einer israelischen ID-Nummer nehmen an einem digitalen Datenabgleich teil, der die jährliche Vorlage einer beglaubigten Lebensbescheinigung ersetzt. (Sie erhalten daher kein Formular „Lebensbescheinigung“ mehr.) Dies gilt nicht für Witwen-/Witwerrenten, für die eine jährliche Lebensbescheinigung als Nachweis des aktuellen Familienstandes erforderlich ist.

Wiedergutmachungsrenten

Rentenempfänger, die ihre Entschädigungsrente aus Hannover, München, und Saarburg  erhalten, nehmen automatisch an einem digitalen Datenabgleich teil. Für Wiesbaden ist eine entsprechende Erklärung erforderlich, die auch heute noch abgegeben werden kann. Alle anderen Wiedergutmachungsbehörden, Berlin, Düsseldorf, Fellbach, Hamburg, Saarbrücken, Jewish Claims Conference u.a. versenden weiterhin jährliche Lebensbescheinigungen.

Wichtig: Um die Weiterzahlung der Rente zu gewährleisten, muss jede zugesandte Lebensbescheinigung beglaubigt  und an die Rentenbehörde zurückgesandt werden.

Beglaubigende Stellen

Die Beglaubigung der Lebensbescheinigungen erfolgt im Regelfall durch amtliche israelische Stellen und nur in Ausnahmefällen durch die Botschaft.

In Israel ist diese Beglaubigung durch das Innenministerium (Misrad Hapnim), Meldebehörden, das Finanzministerium (Ministry of Finance – Office for Personal Compensation from Abroad), durch einen Notar, der nicht Bevollmächtigter der/des Rentenberechtigten war oder ist, durch die Kibbutzverwaltungen für ihre Mitglieder, manchmal durch das Geldinstitut, bei dem das Rentenkonto geführt wird oder in Ausnahmefällen durch die Deutsche Botschaft in Tel Aviv möglich.

Die Sprechzeiten in der Deutschen Botschaft Tel Aviv für Lebensbescheinigungen sind ausschließlich Freitag von 08:30-11:30 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.
Weiterhin bieten wir telefonische Beratung in Wiedergutmachungsangelegenheiten an:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 13:00-14:00 Uhr
unter der Telefonnummer +972 3 6931 304.

Für Sozialrenten können Lebensbescheinigung auch in der Bituach Leumi beglaubigt werden. Bitte beachten Sie diesbezüglich die Hinweise auf der Rückseite der Lebensbescheinigung. Die Rentenbehörden akzeptieren ebenfalls eine englische Lebensbescheinigung des israelischen Innenministeriums. Diese ist im Original zusammen mit der erhaltenen Lebensbescheinigung an die Rentenbehörde zurückzusenden.

Bitte beachten Sie, dass sich die/der Rentenberechtigte gegenüber der Deutschen Botschaft durch Vorlage einer vollständigen Identitätskarte oder durch einen gültigen Pass ausweisen muss.

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